…wird es ungefähr so aussehen:

haussoftwareblog

Nachdem ich das Haus umplanen musste, wurde mir von meinem Kundenberater gesagt, dass eine realistische Ansicht aus dem Computer nicht mehr zu machen sein. Gestern erreichte mit dann aber die Richtfestzeitung, auf der das Haus nun doch in so einer Form präsentiert werden konnte. Naja, besser spät als nie.

Wenn es doch schon mal so weit wäre!

…muss sich mein Briefkasten im Moment fühlen. Es vergeht kein Tag wo nicht irgendein Schreiben zum Bauvorhaben reinflattert. Anträge, Genehmigungen, Broschüren und nicht zu vergessen natürlich auch Rechnungen. Die sind überraschenderweise oft schneller da als die eigentliche Leistung. Aber es ist alles im grünen Bereich.

Auch ich selber habe noch nie so viele Briefe weggeschickt, wie in den letzten Wochen. Meine hunderter Packung 60 Cent Marken ist bald schon aufgebraucht. Das sind also die Baunebenkosten, von denen alle so geredet haben.  Smiley

So wie es aussieht, geht es wirklich bald los. Am 02.06. wird das Grundstück abgesteckt und dann kann der Tiefbauer beginnen. Ich kann es kaum erwarten.

Um die Vorfreude noch zu steigern, war heute bereits das Baustellenschild im Briefkasten. Jetzt fehlt nur noch das Gebäude, an dem ich es anbringen kann.

baustellenschild

In den letzten Blogeinträgen standen die Zeichen ja schon nicht schlecht. Es gab zumindest Anzeichen, dass die zusätzlichen Kosten durch die Neuplanung irgendwie zu tragen sind.

Heute kam endlich die befreiende Nachricht der Bank, dass die Nachfinanzierung genehmigt wurde. Ich bin zwar nach wie vor nicht davon begeistert, dass jetzt eine höhere Belastung als geplant vorhanden ist, aber mit dem Ergebnis kann ich einigermaßen leben.

Ich hoffe, dass die schlechten Nachrichten jetzt erst mal Geschichte sind und es vorwärts geht. Wenn alle Genehmigungen und Anträge wie geplant durchgehen, kann es im Juni mit dem Bau losgehen. Es wird auch langsam mal Zeit, dass man Ergebnisse sieht. Bisher sind immer nur Pläne und “tonnenweise” Verträge und Anträge hin und her gegangen. Ich kann es kaum erwarten, endlich mal einen Bagger auf dem Grundstück zu sehen.

Es sind zwar noch nicht die finalen Ansichten, da es noch ein paar kleinere Änderungen gibt, aber zumindest sieht man so langsam wo die Reise hingeht.

Dies ist die Ansicht des Hauses von Norden – also von der Straße aus:

Norden

 

Hier der Blick von Süden – also von der Gartenseite. Hier sieht man die geänderte 2-geschossige Ausführung.

Süden

 

Der Blick von Westen – hier erkennt man die asymmetrische Bauweise:

Westen

 

Und zum Abschluss von Osten:

Osten

Ich traue es mich kaum zu schreiben, aber scheint sich gerade zumindest ein wenig was zum Guten zu wenden.

Den Preis, den ich Viebrock beim Bemusterungstermin genannt habe, ist tatsächlich akzeptiert worden. Somit weiß ich jetzt zumindest genau wo ich dran bin und was an zusätzlichen Kosten auf mich zukommt. Die Summe die letzten Endes jetzt unter dem Angebot steht ist immer noch nicht lustig, aber jetzt besteht zumindest eine gewisse Planungssicherheit.

Jetzt muss nur noch die Bank mitspielen und dann kann es theoretisch weitergehen. Es ist sicherlich zu früh um Entwarnung zu geben, aber zumindest geht es momentan nicht mehr bergab.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich etwas überrascht bin, das die Firma Viebrock sich jetzt doch darauf eingelassen hat. Das zeigt aber auch, dass sie zumindest eine Teilschuld für die verpatze Bebauungsplan-Prüfung übernehmen und mir dementsprechend entgegen kommen. In diesem Punkt – “Daumen hoch für Viebrock”.

Am vergangenen Wochenende war ich bei Viebrockhaus in Fallingbostel. Dort sollte eigentlich der Bemusterungstermin stattfinden. Der Service von Viebrock war wie immer gewohnt gut. Ich konnte schon am Sonntag anreisen und eine Nacht im Hotel auf Viebrock-Kosten übernachten. Auch die Versorgung mit Speisen und Getränken war echt OK. Das ist aber auch leider schon das einzig Positive, was ich von dem Termin berichten kann.

Von meinem Berater aus Ostbevern wurde mir gesagt, dass ich auf jeden Fall zur Bemusterung fahren soll, da vor Ort auch alle restlichen Fragen geklärt werden könnten. Zur Erinnerung – ich habe bis zum Bemusterungstermin weder einen fertigen Plan noch eine endgültige Summe genannt bekommen.

In Fallingbostel vielen die Leute dann aus allen Wolken und konnten nicht verstehen, warum ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt zur Bemusterung komme und klären könne man vor Ort auch nicht wirklich was, da der einzige Mensch, der was zu sagen hat mal einen Tag Urlaub genommen hat. Ich bin ja lange geduldig und ruhig aber irgendwann ist auch bei mir der Geduldsfaden endgültig gerissen.

Nachdem ich dann am Sonntag das erste Mal den Entwurf und den neuen Preis gesehen habe, habe ich am Montag ganz klipp und klar meine Situation zu verstehen gegeben. Wenn wir nicht auf einen bestimmten Preis kommen, den ich deutlich genannt habe, kann und werde ich mit Viebrockhaus nicht weiterbauen. Ich hoffe, dass dies zumindest angekommen ist.

Ich selber habe vor Ort ein paar Eingeständnisse gemacht und durch Streichung einiger Positionen am Haus etwas eingespart, aber jetzt muss Viebrock auch mal was dazu steuern. Schließlich ist es nicht meine Schuld, dass die den Bebauungsplan nicht oder zu spät gelesen haben.

Die Bemusterung habe ich dann trotzdem durchgeführt, damit ich nicht noch einmal nach Fallingbostel fahren muss und noch mehr Kosten entstehen. Darüber werde ich in einem späteren Blogbeitrag berichten, wenn die grundlegenden Dinge geklärt sind.

Mein momentanes Fazit: In Ostbevern ist man tiefenentspannt und dem Berater ist es relativ egal wie es weitergeht. In Fallingbostel hat man meine Situation zumindest verstanden und versucht nun eine Lösung zu finden. Ob es die aber wirklich geben wird, wird sich wohl im Laufe der Woche herausstellen.

Die Neuplanung des Hauses ist im vollen Gange. Viebrockhaus hat noch versucht über das Bauamt eine Genehmigung für einen Erker zu bekommen, der dann die entsprechende Traufhöhe hat, aber leider ist auch dies nicht möglich. Dacheinschnitte und Dachaufbauten jeglicher Art sind in Südausrichtung nicht realisierbar.

OK, also führt kein Weg daran vorbei, das Haus entsprechend zu bauen. Vor ein paar Tagen habe ich ein erstes “Lebenszeichen” vom neuen Haus bekommen. So wird es wahrscheinlich im Schnitt aussehen:

schnittneu

Mehr gibt es leider noch nicht zu berichten. Ich gehe mal davon aus, dass ich in den nächsten Tagen neue Zeichnungen und Bilder bekomme. Dann wird man auch ein Gefühl für die Neuplanung bekommen.

Nach vielen Gesprächen mit Viebrockhaus und einigen Versuchen von Viebrockhaus mit der Stadt Senden doch noch eine Ausnahmegenehmigung für das Haus zu bekommen, steht nun fest, dass ich Haus, so wie es geplant war nicht bauen kann. Die Auflagen der Stadt Senden können nicht umgangen werden. Somit ist der Traum in seiner ursprünglichen Form erst mal geplatzt.

Jetzt muss man versuchen, dass Kind irgendwie wieder aus dem Brunnen zu ziehen. Die Planung für ein neues Haus laufen bereits auf Hochtouren. Zusammen mit Viebrockhaus versuche ich nun, das bestehende Haus so zu verändern, dass es zu dem vorgegebenen Bauplan passt. Wie das Haus dann letztendlich aussieht und wie sich das in den Kosten wiederspiegelt kann ich im Moment noch nicht sagen.

Ich hoffe, dass ich im Laufe der Woche mit ersten Ergebnissen der Umplanung rechnen kann.

Eigentlich sollte gestern ein guter Tag sein. Die Unterschrift für den Grundstückskauf stand auf dem Plan. Pünktlich um 15:00 Uhr war ich beim Notar und um 15:30 Uhr war schon alles unter Dach und Fach. Endlich bin ich auch offiziell Grundstücksbesitzer – jetzt kanns also losgehen.

Wenn da nicht das große ABER wäre. Wie ich so gestern Abend auf dem Sofa sitze, lese ich mir in aller Ruhe den Bebauungsplan durch, der auch schon seit dem 20.12. bei Viebrockhaus vorlag und entdecke eine kleine aber feine Eintragung. Das Haus darf eine maximale Traufhöhe von 4,50m nicht überschreiten (so weit so gut), auf der Südseite des Hauses muss die Traufhöhe allerdings zwischen 6,0m und 6,50m liegen. Waaas? Ich musste erst mal überlegen was das in der Konsequenz bedeutet. Das Haus hat also auf der Südseite 2 Vollgeschosse und auf der Nordseite nur eins? Dieses asymmetrischen Vorgaben konnten doch wohl nicht wahr sein.

Also bin ich gestern Abend direkt nochmal ins Baugebiet gefahren und habe mir die Nachbarhäuser genau angesehen. Von vorne sehen sie alle ähnlich aus wie mein geplantes Haus, aber auf der Südseite haben sie tatsächlich 2 Vollgeschosse.

Schock! Somit ist erst mal das Haus was ich bauen wollte nicht realisierbar. Obwohl die Finanzierung mit allem drum und dran schon steht, kommt jetzt ein derartiger Rückschlag. Eigentlich hätte ich gedacht, dass Viebrockhaus so etwas erkennt. Naja, war wohl nix.

Wie es jetzt weitergeht kann ich nicht sagen. Der Notarvertrag ist bindend, das Grundstück habe ich also. Die Finanzierung ist im gleichen Status. Die nächsten Tage versprechen also spannend und vor allem anspannend zu werden. Ich werde berichten…

Bis die Mühlen wirklich anfangen zu mahlen, dauert es noch ein wenig. Aber zumindest passieren im Moment kleine Schritte im Hintergrund.

Der Vertrag bei der Bank ist unterschrieben – ab jetzt bin ich also reich oder arm oder irgendwas dazwischen Smiley. Ist schon ein komisches Gefühl, so einen Vertrag zu unterschreiben, vor allem wenn man diese Zahlen sieht, aber auf der andere Seite ist es auch toll, dass wenigstens die Finanzierung schon mal unter Dach und Fach ist.

Mit dem Grundstück geht es auch voran. Am 28.01. ist Notartermin und dann kann ich mich endlich Grundstücksbesitzer nennen.

Jetzt hoffe ich mal, das Viebrockhaus in die Hufe kommt und mir ein definitives Datum für den Baubeginn nennen kann. Es bleibt also weiterhin spannend.