Jetzt geht es mit der Schlagzahl kräftig nach oben, dass ich schon 2 mal am Tag bloggen kann. Gestern Abend habe ich die Bilder vom “fertigen” Erdgeschoss aufgenommen und heute morgen finde ich bereits ein halb verklinkertes Erdgeschoss vor. Die Jungs von Viebrock haben wirklich ein irrsinniges Temp drauf. Morgens um 04:45 ist die Mannschaft auf der Baustelle und legt los. Das Ergebnis konnte ich heute Morgen sehen. Also ich muss sagen – mir gefällts!

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Da sind gerade mal 3 Tage vergangen und schon ist das Erdgeschoss fertig. Wenn das in dem Tempo weitergeht, könnte am nächsten Wochenende schon fast Richtfest sein. Kaum zu glauben wie fix das geht. Viebrock ist momentan mit 6 Maurern am werkeln und die schaffen ordentlich was weg. Natürlich gibts auch wieder ein paar Bilder. Leider ist der Fortschritt im Moment nicht zu gut zu erkennen, da das Haus bereits eingerüstet ist.

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Eigentlich sollten die Maurerarbeiten am 07.07. beginnen, aber jetzt geht alles schneller als gedacht und geplant. Heute hat Viebrockhaus mit dem Mauern begonnen. Und wieder einmal ist es ein unbeschreibliches Gefühl, dies zu sehen. Irre, wie schnell das geht. Ich will heute gar nicht viel schreiben, sondern einfach die Bilder für sich wirken lassen.

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Nach vielen Sitzungen im Küchenstudio ist nun auch endlich die Küchenplanung abgeschlossen. Obwohl die bereits vorhandene Küche ja “nur” umgebaut werden musste, wurde daraus eine ziemlich aufwändige Planung. Mit dem Ergebnis bin ich aber sehr zufrieden und dank moderner Küchenplanungssoftware kann man schon mal einen virtuellen Blick riskieren.

Kuecheblog

Auch wenn es keine klassische Grundsteinlegung war, so wurde doch heute ein entscheidender Schritt vollzogen. Die Bodenplatte wurde gegossen. Diese wird jetzt ca. 3 Wochen ruhen und dann geht es mit dem Mauern los.

Aber wieder mal gab es heute ein ganz besonderes Gefühl, als ich die fertige Bodenplatte gesehen habe. Jetzt kann man schon ungefähr abschätzen, wie groß (oder auch klein) das Haus wird.

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Der erste Arbeitsabschnitt ist beendet. Die Bodenarbeiten sind fertiggestellt. In der nächsten Woche wird die Bodenplatte gegossen. Gestern gab es eine ausführliche Baubesprechung mit dem Bauleiter, aus der ich mit ein paar Hausaufgaben herausgegangen bin. Es wird also nicht langweilig, aber es fängt an, richtig Spaß zu machen.

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Baut man ein neues Haus, kommt auch irgendwann das Thema der Hausautomation auf den Tisch. So war es bei mir natürlich auch und da ich relativ anfällig für solche Dinge bin, habe ich mich mal etwas intensiver damit beschäftigt.

Zu Beginn stellt sich eigentlich nur eine Frage. Habe ich mind. 20.000 Euro für eine Hausautomation über bzw. eingeplant? Wenn man diese Frage mit “Ja” beantwortet, hat man sich quasi schon entschieden. In diesem Fall kommt nur eine KNX/EIB Busverkabelung in Frage. Das ist immer noch DIE Art um eine Hausautomation zu realisieren. Hierbei wird ein grünes Kabel (das Bussystem) zu jedem Schalter, jeder Steckdose – eigentlich mit jedem verlegten Kabel eingezogen. Mit sündhaft teuren Schaltern, Aktoren, Sensoren und evtl. einem Gira Homeserver, können die geplanten 20.000 Euro aber auch schnell knapp werden.

Da diese Art der Hausautomation für mich allein schon wegen der Kosten nicht in Frage kommt, habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Mit insgesamt 3 auf Funk basierenden Hausautomationssystemen habe ich mich beschäftigt.

EnOcean
Dieses System habe ich mir angesehen, da es das von Viebrockhaus favorisierte System ist. Auf den ersten Blick eine ziemlich durchdachte Lösung, aber eben leider nur auf den ersten Blick. Das Besondere bei EnOcean ist, dass die Schalter/Aktoren keine Stromquelle benötigen, um das Funksignal abzusetzen. Hier wird die kinetische Energie, die beim Drücken auf den Schalter entsteht, genutzt um das Funksignal zu senden. Der Vorteil ist, dass ich frei im Raum irgendwelche Aktoren platzieren kann und diese nicht mit Strom versorgen muss. Ein erheblicher Nachteil in dieser Lösung besteht aber darin, dass das Funksignal nur unidirektional ist. Das bedeutet, dass der Schalter von der Gegenstelle kein OK bekommt, ob das Signal erfolgreich angekommen ist. Dabei kann es halt passieren, dass man auf einen Schalter drückt, aber die Leuchte nicht eingeschaltet wird, weil die Leuchte unter Umständen das Signal nicht erreicht hat, der Schalter davon aber nichts mitbekommt. Das ist mir persönlich viel zu unsicher. Wenn ich eine Hausautomation nutze, dann soll sie auch zuverlässig funktionieren.

Qivicon
Qivicon ist die zweite Hausautomation, die ich mir angesehen habe und für die ich mich fast entschieden hätte. Entgegen dem EnOcean benötigen hierbei die Schalter/Aktoren eine Stromquelle. Also entweder die im Haus befindliche Netzspannung oder eine Batterie. Da die Batterien aber enorm lange halten (ca. 4 Jahre) ist es für  mich kein Problem mit dieser Technik zu arbeiten. Das Funksignal ist hierbei bidirektional. Man kann also sicher gehen, dass sich Sender und Empfänger unterhalten und ggfs. das Signal nochmals verschicken. Damit wird sichergestellt, dass bei der Betätigung eines Schalters auch wirklich etwas geschieht. Qivicon wirbt mit dem Vorteil, dass es die vielen auf dem Markt befindlichen Funkprotokolle allesamt unterstützt. Egal welche Komponente ich einsetze – Qivicon unterstützt sie. Qivicon wurde u.a. von der Telekom entwickelt. Das große Problem ist, das hier Theorie und Praxis zumindest im Moment noch weit auseinandergehen. Prinzipiell werden zwar alle möglichen Geräte unterstützt, es muss jedoch erst eine Zertifizierung und eine entsprechende Freigabe seitens Qivicon erfolgen. Im Moment gibt es mir daher noch viel zu wenig Geräte, die ich einsetzen könnte. Eigentlich sehr schade, da mich Qivicon eigentlich überzeugt hatte.

HomeMatic
Was soll ich sagen, HomeMatic ist es schließlich geworden. Eine solide auf Funk basierende Haussteuerung, die sich im Prinzip nicht von Qivicon unterscheidet, aber viel mehr Geräte unterstützt. Ein weitere Vorteil ist, dass es auf Linux basiert und daher viele nützliche Erweiterungen vorhanden sind. Mit etwas Programmiergeschick kann man sogar selbst Erweiterungen entwickeln und somit die Haussteuerung an seine persönlichen Bedürfnisse anpassen. Bei HomeMatic sind einem quasi keine Grenzen gesetzt. Ich habe das System testweise seit ca. 6 Monaten in meiner jetzigen Mietwohnung im Einsatz und bin begeistert. Es ist absolut zuverlässig und man gewöhnt sich extrem schnell an diesen Luxus. Ein kleines Beispiel, welches ich (eigentlich nur aus Spaß und Neugier) mit HomeMatic realisiert habe. Ich habe in meinem Auto eine Standheizung und möchte gerne, dass die Standheizung im Winter bei entsprechenden Temperaturen eingeschaltet wird. Dies soll allerdings nur geschehen, wenn ich auch wirklich früh Morgens das Auto benutzen möchte. Somit habe ich mir folgende zusammenhängende Steuerung überlegt. Wenn es früh morgens um 6 Uhr draussen 5 Grad über null ist und die relative Luftfeuchtigkeit in meinem Badezimmer über 70% ist, soll über ein Funksignal die Standheizung eingeschaltet werden. Nur Uhrzeit und Temperatur würden die Standheizung auch Samstags, Sonntags oder an freien Arbeitstagen einschalten. Wenn aber die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer hoch ist, ist das ein Zeichen, dass ich unter der Dusche stehe und folglich kurz darauf das Auto benutzen möchte. Das soll nur ein kleines Beispiel sein, was mit HomeMatic alles machbar ist.

In Zukunft werde ich noch einiges und ausführlicher über HomeMatic berichten. Ich bin selber sehr gespannt, was sich alles realisieren lässt und somit mein Leben leichter macht.

Wir schreiben den 30. Mai 2014 – es geht endlich los. Die theoretische Phase ist heute beendet und es passiert etwas. Der Bagger hat seine Arbeit aufgenommen und ein LKW nach dem anderen fährt das Grundstück an. Da ich dort nicht unbedingt im Weg stehen wollte, habe ich nur schnell ein paar Bilder gemacht und lasse die Leute jetzt besser Ihre Arbeit tun.

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Es ist schon ein ganz besonderes Gefühl zu sehen, dass die monatelange Planung nun endlich Früchte trägt. Im Prinzip wird ja gerade nur ein bisschen Erde von rechts nach links geschoben, aber für den Bauherren ist es eben etwas ganz besonderes.

Als ich das folgende Bild heute vor mir sah, habe ich mich wie ein kleines Kind gefühlt, dass zum ersten Mal einen Bagger sieht.

Bagger

Der Tiefbauer hat schon mal sein Arbeitsmittel zwischengeparkt. Morgen oder spätestens Montag wird es dann mit den Bodenarbeiten losgehen.

Meine Blogfrequenz wird nun wohl etwas erhöht, da ja alles in Bild und Text festgehalten werden will.