…noch nicht ganz, aber kurz davor. Gestern gab es am Grundstück die erste Baubesprechung. Ich habe den Bauleiter von Viebrockhaus kennen gelernt und mit dem Tiefbauer gesprochen, der die Erdarbeiten durchführen wird. Jetzt wird es wirklich ernst. In den nächsten Tagen rückt der Tiefbauer an und erledigt die Erdarbeiten. Am 06.06. wird die Feinabsteckung vorgenommen und in der Woche darauf geht es mit der Bodenplatte los. Es dauert also nur noch ein paar Tage, bis der Startschuss gegeben wird – ich werde selbstverständlich davon berichten.

…muss sich mein Briefkasten im Moment fühlen. Es vergeht kein Tag wo nicht irgendein Schreiben zum Bauvorhaben reinflattert. Anträge, Genehmigungen, Broschüren und nicht zu vergessen natürlich auch Rechnungen. Die sind überraschenderweise oft schneller da als die eigentliche Leistung. Aber es ist alles im grünen Bereich.

Auch ich selber habe noch nie so viele Briefe weggeschickt, wie in den letzten Wochen. Meine hunderter Packung 60 Cent Marken ist bald schon aufgebraucht. Das sind also die Baunebenkosten, von denen alle so geredet haben.  Smiley

So wie es aussieht, geht es wirklich bald los. Am 02.06. wird das Grundstück abgesteckt und dann kann der Tiefbauer beginnen. Ich kann es kaum erwarten.

Um die Vorfreude noch zu steigern, war heute bereits das Baustellenschild im Briefkasten. Jetzt fehlt nur noch das Gebäude, an dem ich es anbringen kann.

baustellenschild

Auf der einen Seite ist es ja toll, dass die Straße und die Gehwege im Baugebiet fertig gestellt wurden. Somit kommt man jetzt sauberen Fußes zum Grundstück. Das die Stadt Senden mir aber eine Straßenlaterne direkt vor das Grundstück gesetzt hat, ist jetzt nicht ganz so toll.

Hier merkt man den Ansatz “Stumpf in Trumpf”. Einfach mal eine Laterne da hinsetzen, das wird schon passen. Ich habe zumindest mal nachgemessen und gehe davon aus, dass mich die Laterne später nicht behindert, aber sie hätte ja auch direkt mittig vor dem Eingang stehen können.

Naja, es gab in der letzten Zeit so viel Dinge über die ich mich aufregen musste, da lässt mich eine verwaiste Laterne doch recht kalt. Zur Not nutze ich sie einfach um mit meiner Photovoltaik-Anlage auch Nachts Strom zu produzieren Smiley

Hier gibts noch ein paar Bilder von dem “Corpus Delicti”:

Laterne04

Laterne05

Laterne06

In den letzten Blogeinträgen standen die Zeichen ja schon nicht schlecht. Es gab zumindest Anzeichen, dass die zusätzlichen Kosten durch die Neuplanung irgendwie zu tragen sind.

Heute kam endlich die befreiende Nachricht der Bank, dass die Nachfinanzierung genehmigt wurde. Ich bin zwar nach wie vor nicht davon begeistert, dass jetzt eine höhere Belastung als geplant vorhanden ist, aber mit dem Ergebnis kann ich einigermaßen leben.

Ich hoffe, dass die schlechten Nachrichten jetzt erst mal Geschichte sind und es vorwärts geht. Wenn alle Genehmigungen und Anträge wie geplant durchgehen, kann es im Juni mit dem Bau losgehen. Es wird auch langsam mal Zeit, dass man Ergebnisse sieht. Bisher sind immer nur Pläne und “tonnenweise” Verträge und Anträge hin und her gegangen. Ich kann es kaum erwarten, endlich mal einen Bagger auf dem Grundstück zu sehen.

Nachdem mittlerweile etwas Ruhe eingekehrt ist, nehme ich mir mal etwas Zeit um über die Bemusterung zu berichten, die ich vor ein paar Wochen in der Viebrockzentrale in Fallingbostel gemacht habe. Die Probleme sind zwar immer noch nicht ganz vom Tisch, aber es sieht ganz gut aus. Deswegen möchte ich die Gelegenheit nutzen und mal etwas positives berichten.

Nachfolgend gibts ein paar Bilder von den Dingen die ich mir für das Haus ausgesucht habe. Viel Spass beim begutachten:

Los geht es mit dem Klinker:

Klinker

Da ich  mich für eine Wechselfassade entschieden habe, hat das Haus auch einen gewissen Putzanteil. Sieht unspektakulär aus, aber zur Vollständigkeit gibts auch davon ein Bild:

Putz

Weiter geht es mit den Dachpfannen:

Dachpfannen

Die Fenster:

Fenster

Der Griff für die Fenster – die Olive:

Fenstergriff

Die Fensterbänke für Innen:

Fensterbank

Die französischen Balkone für die bodentiefen Fenster:

franzBalkon

Die Haustür:

Haustür

Die Drückerstange für die Haustür:

Haustürgriff

Die Innentüren für das Erdgeschoss:

TürEG

Die Innentüren für das Obergeschoss:

TürOG

Und die passenden Türgriffe:

Drücker

Die Bodenfliesen für Flur, HWR und Gäste-WC:

Bodenfliese

Die Bodenfliesen für das Masterbadezimmer:

Badfliese

Die Wandfliesen für das Gäste-WC:

GästeWCWandfliese

Die Wandfliesen für das Masterbadezimmer:

BadWandfliese

Die Waschbeckenarmatur für Gäste-WC und Masterbadezimmer:

Wascharmatur

Die Badewannenarmatur:

Badewannenarmatur

Die Duscharmatur für das Gäste-WC:

GästeWCDuscharmatur

Das WC für Gäste- und Masterbadezimmer:

WC

Der WC-Drücker für das Gäste-WC:

GästeWCSpüler

Der WC-Drücker für das Masterbadezimmer:

BadWCSpüler

Das Waschbecken für das Gäste-WC:

GästeWCWaschbecken

Die Duschtasse für das Gäste-WC:

GästeWCDusche

Die Badewanne für das Masterbadezimmer:

Badewanne

Die bodentiefe Duschtasse des Masterbadezimmers:

BadDusche

Die Treppe:

Treppe

Das Schalterprogramm:

Schalter

Die Schalter für die elektrischen Rolläden:

SomfySchalter

Die Heizung (Wärmepumpe):

LuftWärmePumpe

Die Steuerung der Wärmepumpe (damit ich was zum Spielen habe):

SteuerungWärmepumpe

Der 3-phasen-Router für die Photovoltaik-Anlage:

PVRouter

Ein Panel der Photovoltaik-Anlage:

PVPanel

So, das wars erst mal. Bilder über Bilder. Aber es war mir wichtig, jede Kleinigkeit zu dokumentieren. Ich  muss sagen, dass ich mit der Auswahl sehr zufrieden bin.

Es sind zwar noch nicht die finalen Ansichten, da es noch ein paar kleinere Änderungen gibt, aber zumindest sieht man so langsam wo die Reise hingeht.

Dies ist die Ansicht des Hauses von Norden – also von der Straße aus:

Norden

 

Hier der Blick von Süden – also von der Gartenseite. Hier sieht man die geänderte 2-geschossige Ausführung.

Süden

 

Der Blick von Westen – hier erkennt man die asymmetrische Bauweise:

Westen

 

Und zum Abschluss von Osten:

Osten

Ich traue es mich kaum zu schreiben, aber scheint sich gerade zumindest ein wenig was zum Guten zu wenden.

Den Preis, den ich Viebrock beim Bemusterungstermin genannt habe, ist tatsächlich akzeptiert worden. Somit weiß ich jetzt zumindest genau wo ich dran bin und was an zusätzlichen Kosten auf mich zukommt. Die Summe die letzten Endes jetzt unter dem Angebot steht ist immer noch nicht lustig, aber jetzt besteht zumindest eine gewisse Planungssicherheit.

Jetzt muss nur noch die Bank mitspielen und dann kann es theoretisch weitergehen. Es ist sicherlich zu früh um Entwarnung zu geben, aber zumindest geht es momentan nicht mehr bergab.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich etwas überrascht bin, das die Firma Viebrock sich jetzt doch darauf eingelassen hat. Das zeigt aber auch, dass sie zumindest eine Teilschuld für die verpatze Bebauungsplan-Prüfung übernehmen und mir dementsprechend entgegen kommen. In diesem Punkt – “Daumen hoch für Viebrock”.

Am vergangenen Wochenende war ich bei Viebrockhaus in Fallingbostel. Dort sollte eigentlich der Bemusterungstermin stattfinden. Der Service von Viebrock war wie immer gewohnt gut. Ich konnte schon am Sonntag anreisen und eine Nacht im Hotel auf Viebrock-Kosten übernachten. Auch die Versorgung mit Speisen und Getränken war echt OK. Das ist aber auch leider schon das einzig Positive, was ich von dem Termin berichten kann.

Von meinem Berater aus Ostbevern wurde mir gesagt, dass ich auf jeden Fall zur Bemusterung fahren soll, da vor Ort auch alle restlichen Fragen geklärt werden könnten. Zur Erinnerung – ich habe bis zum Bemusterungstermin weder einen fertigen Plan noch eine endgültige Summe genannt bekommen.

In Fallingbostel vielen die Leute dann aus allen Wolken und konnten nicht verstehen, warum ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt zur Bemusterung komme und klären könne man vor Ort auch nicht wirklich was, da der einzige Mensch, der was zu sagen hat mal einen Tag Urlaub genommen hat. Ich bin ja lange geduldig und ruhig aber irgendwann ist auch bei mir der Geduldsfaden endgültig gerissen.

Nachdem ich dann am Sonntag das erste Mal den Entwurf und den neuen Preis gesehen habe, habe ich am Montag ganz klipp und klar meine Situation zu verstehen gegeben. Wenn wir nicht auf einen bestimmten Preis kommen, den ich deutlich genannt habe, kann und werde ich mit Viebrockhaus nicht weiterbauen. Ich hoffe, dass dies zumindest angekommen ist.

Ich selber habe vor Ort ein paar Eingeständnisse gemacht und durch Streichung einiger Positionen am Haus etwas eingespart, aber jetzt muss Viebrock auch mal was dazu steuern. Schließlich ist es nicht meine Schuld, dass die den Bebauungsplan nicht oder zu spät gelesen haben.

Die Bemusterung habe ich dann trotzdem durchgeführt, damit ich nicht noch einmal nach Fallingbostel fahren muss und noch mehr Kosten entstehen. Darüber werde ich in einem späteren Blogbeitrag berichten, wenn die grundlegenden Dinge geklärt sind.

Mein momentanes Fazit: In Ostbevern ist man tiefenentspannt und dem Berater ist es relativ egal wie es weitergeht. In Fallingbostel hat man meine Situation zumindest verstanden und versucht nun eine Lösung zu finden. Ob es die aber wirklich geben wird, wird sich wohl im Laufe der Woche herausstellen.

Die Neuplanung des Hauses ist im vollen Gange. Viebrockhaus hat noch versucht über das Bauamt eine Genehmigung für einen Erker zu bekommen, der dann die entsprechende Traufhöhe hat, aber leider ist auch dies nicht möglich. Dacheinschnitte und Dachaufbauten jeglicher Art sind in Südausrichtung nicht realisierbar.

OK, also führt kein Weg daran vorbei, das Haus entsprechend zu bauen. Vor ein paar Tagen habe ich ein erstes “Lebenszeichen” vom neuen Haus bekommen. So wird es wahrscheinlich im Schnitt aussehen:

schnittneu

Mehr gibt es leider noch nicht zu berichten. Ich gehe mal davon aus, dass ich in den nächsten Tagen neue Zeichnungen und Bilder bekomme. Dann wird man auch ein Gefühl für die Neuplanung bekommen.

Auch wenn im Moment noch die Umplanung läuft, ging es heute an anderer Stelle weiter. Die Geologen waren auf dem Grundstück und haben Probebohrungen durchgeführt um die Beschaffenheit des Bodens zu untersuchen.

Nach der ersten Sichtung der Bohrung, meinte der Geologe, dass er auf den ersten Blick keinerlei Probleme erwarten würde. Außerdem hätte er bereits andere Grundstücke in dem Baugebiet gebohrt und auch bei denen keine Auffälligkeiten festgestellt.

Ich habe aber auch ehrlich gesagt nichts dagegen, wenn mal etwas ohne Probleme läuft. In ca. 2 Wochen kommt das endgültige Ergebnis zur Bohrung, aber dem schaue ich jetzt einfach mal positiv entgegen.

Den Status zur Umplanung werde ich hoffentlich in den nächsten Tagen erfahren.